Klappern

Was ist eigentlich …

Was ist eigentlich … das Klappern?

Ein Hämmerchen aus Holz, das – ähnlich einer Handglocke – auf eine Holzleiste schlägt und dabei ein klapperndes Geräusch ergibt. Klappern werden in den Gottesdiensten am Gründonnerstag (nach dem Gloria) und am Karfreitag an Stelle der Klingeln verwendet. Sie weisen auf die Passion Jesu hin. Entnommen ist dieses Instrument der Tradition, als in Zeiten der Pest die Totenknechte, die die Leichen einzusammeln hatten, mit Klappern und Ratschen warnten, nicht näher zu kommen. Sie sind also ein Zeichen, das auf den Tod hinweist. An manchen Orten gehen Ministranten am Karfreitag mit Klappern und Ratschen durch die Orte, um auf die Gottesdienste und Gebetszeiten hinzuweisen, da die Kirchglocken in dieser Zeit schweigen.

(Die Erklärung wurden z.T. entnommen aus „Das Ministranten-Taschenlexikon“ aus dem Benno-Verlag.)

(Dieser Text stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“ 1/2018, S. 10)